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Jungwacht Blauring lockt 2'000 Kinder zurück ins Zelt

23.07.2018

Kantonslager 2018 zieht eine positive Bilanz

Eine unvergessliche Woche geht zu Ende: Im ersten Kantonslager von Jungwacht Blauring SG/AI/AR/GL seit 15 Jahren wurden die Kinder und Jugendlichen Teil von einem grossen Ganzen. Die Organisatoren sind rundum zufrieden.

Natur erleben, Sport ohne Leistungsdruck und Teil einer lebhaften Gemeinschaft werden – für eine Woche tauchten die Teilnehmenden im St. Galler Rheintal in eine farbenfrohe Fantasiewelt ein. In vielfältigen Aktivitäten arbeiteten sie zusammen, um die «geheimnisvolle Welt von Akalanis» von einem bösen Herrscher zu befreien.

Gemeinsam zurück in die Natur

Ein grosses Ziel des Projekts war es, den Jubla-Scharen Zeltlager schmackhaft zu machen. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, übernachten doch knapp 20 der 51 Scharen in Lagerhäusern Häusern. Die Zeltneulinge wurden von erfahrenen Gruppen mit Material und Know-how unterstützt.

Eine erste Umfrage zeigt, dass diese Absicht – nicht zuletzt aufgrund des beinahe perfekten Wetters – Früchte trug. So sagt zum Beispiel Michelle Agatiello, Lagerleiterin bei der Jubla Eschenbach: «Für unsere Mädchen war eine Woche im Zelt eine Herausforderung, bot aber auch ein viel intensiveres Lagererlebnis. Schön war, dass man sich gegenseitig helfen konnte. Wir haben stark von der Erfahrung anderer profitiert, und können uns jetzt gut vorstellen, weitere Lager in Zelten zu verbringen.»

Auf alle Eventualitäten vorbereitet

Während sich die Kinder auf den Wiesen austobten, griffen im Hintergrund unzählige Rädchen ineinander. Insbesondere die Anforderungen an das Ressort Sicherheit waren gross. Knapp 60 Seiten umfasst das Konzept, das das OK im Vorfeld zusammen mit den lokalen Behörden erstellt hat. Während der Lagerwoche stand das Team 24/7 im Einsatz. Bemühungen die Früchte trugen – die Organisatoren blicken auf eine Woche ohne Blaulichteinsätze und grössere Zwischenfälle zurück.

 «Genau was wir uns gewünscht haben.»

Inzwischen hat sich das 35 Fussballfelder grosse Lagergelände beinahe geleert. Rund 40 Helfende sind noch mit dem Rückbau der grössten Bauten und der Administration beschäftigt. So hat der Chefkoch ausgerechnet, dass in den Freiluftküchen insgesamt je rund 2 Tonnen Nudeln und Kartoffeln verkocht wurden.

Lukas Stucki, Hauptleiter des Kantonslagers, zieht eine rundum positive Bilanz. «Genau so eine Woche haben wir uns gewünscht. Als alter Zeltlager-Fan freut es mich natürlich speziell, dass wir so viele neue Gesichter im Freien begrüssen durften.»

Ein 9-köpfiges OK und zahlreiche Ressorthelfende hatten in ihrer Freizeit knapp 3 Jahre für den Grossanlass geplant. Ermöglicht wurde das Lager durch zahlreiche Sponsoren wie die St.Galler Kantonalbank AG und das Migros Kulturprozent.

St Galler Kantonalbank